So funktioniert bAV bei der Allianz

Pension and Benefits verantwortet die strategische Ausrichtung, Planung und Steuerung aller Altersversorgungswerke der deutschen Allianz Arbeitgeber und ist für rund 100.000 Berechtigte (Mitarbeiter, Handelsvertreter, Ausgeschiedene und Rentner) zuständig.

Im Fokus steht dabei die Sicherung einer werthaltigen Altersversorgung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Dr. Markus Nitsche: Welchen Stellenwert hat die betriebliche Altersversorgung für die Allianz als Arbeitgeber?

Ute Berndl: Die betriebliche Altersversorgung der Allianz ist fast genauso alt wie die Allianz selbst. Über 128 Jahre sorgen wir schon für unsere Mitarbeiter. Das geht über ihre finanzielle Absicherung im Alter hinaus, denn auch die Versorgung im Fall der Berufsunfähigkeit sowie die Absicherung ihrer Hinterbliebenen haben bei der Allianz eine lange Tradition.

Wir sehen es als unsere Verantwortung, dafür zu sorgen, dass unsere Mitarbeiter im Alter bestmöglich ihren heutigen Lebensstandard halten und sich darauf verlassen können, dass sich das, was sie heute dafür tun, morgen auszahlt. Kurzum: Wir als Arbeitgeber wollen unsere Mitarbeiter in allen Lebenslagen unterstützen und ihnen eine solide finanzielle Basis schaffen.

Zitat Ute Berndl
...wenn zwei gemeinsam dazu beitragen, kommt unter dem Strich mehr heraus.
Zitat Ute Berndl

Dr. Markus Nitsche: In welchen Bereichen setzen Sie als Arbeitgeber die Schwerpunkte für die Absicherung Ihrer Mitarbeiter?

Ute Berndl: Wir setzen bei der Absicherung unserer Mitarbeiter auf eine gemeinsame Finanzierung durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Denn eine solide Vorsorge kommt ohne finanzielle Anstrengungen nicht aus, und wenn zwei gemeinsam dazu beitragen, kommt unter dem Strich mehr heraus.

Das bedeutet: Vom ersten Arbeitstag an leistet der Arbeitgeber Allianz einen Beitrag in die betriebliche Altersversorgung eines jeden Mitarbeiters. Der Mitarbeiter selbst leistet ebenfalls einen monatlichen Beitrag im Sinne einer obligatorischen Entgeltumwandlung. Das sind die Grundbestandteile der Allianz Versorgung.

Darüber hinaus bieten wir seit Jahren eine freiwillige Entgeltumwandlung an, die weit über das vom Gesetzgeber geforderte Maß hinausgeht. So können Teile des Gehalts in eine zusätzliche Pensionszusage umgewandelt oder für eine ergänzende  Firmendirektversicherung verwendet werden. Auf diese Weise können unsere Mitarbeiter ihre Versorgung im Alter und bei Berufsunfähigkeit flexibel und steuerlich vorteilhaft aufstocken. Daneben gibt es das Allianz Wertkonto, mit dem wir die Möglichkeit bieten, Mittel für eine bezahlte Freistellung anzusammeln. Dies versetzt unsere Mitarbeiter in die Lage, ihre Lebensarbeitszeit nach den beruflichen und den persönlichen Bedürfnissen zu gestalten.

Dr. Markus Nitsche: Es liegt die Vermutung nahe, dass jeder, der bei einer Versicherung arbeitet, sich mit dem Thema Altersvorsorge bestens auskennt. Da weiß doch jeder, was für ihn geeignet ist?

Ute Berndl: Bei uns ist es so wie in jedem anderen Unternehmen auch: Es gibt eine große Anzahl verschiedenster Berufsgruppen. Ein Großteil der Mitarbeiter ist somit auch mit Themen befasst, die vom Versicherungswesen, also auch der Altersvorsorge, weit entfernt sind. Das sind etwa Mitarbeiter in der IT, in der Logistik oder die Kollegen in der Sachversicherung. Aber es gibt ebenso viele, die Experten in der Altersvorsorge sind und deshalb sehr detailliert informiert werden wollen. Daher sind Information und Kommunikation der Angebote sehr wichtig.

Dr. Markus Nitsche: Ein vielfältiges Angebot erzeugt doch auch einen hohen Aufwand. Ein großes Unternehmen wie Ihres kann es sich leisten, sich in der Personalabteilung zu spezialisieren. Wie müssen wir uns das vorstellen?

Ute Berndl: Wir stellen bei unseren Überlegungen stets den Kunden, d. h. unsere Mitarbeiter, in den Fokus. Unseres Erachtens soll die betriebliche Altersversorgung mitarbeiterorientiert ausgerichtet und gleichzeitig durch geschickte Nutzung von Gestaltungsspielräumen für den Mitarbeiter attraktiv ausgestaltet sein. All das bedingt zum einen eine gewisse Vielfalt der Produkte und Anlagen. Zum anderen erfordert es aber auch Neugestaltungen unserer Systeme, Produkte und Prozesse, um eine zukunftsfähige Versorgung zu gewährleisten und keine zusätzlichen Risiken ins Unternehmen zu holen. Da liegt dann nichts näher, als sich mit Experten aus den anderen Bereichen, wie unter anderem den Kollegen von Allianz Pension Partners, auszutauschen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Für neue Mitarbeiter haben wir seit 2015 ein neues Versorgungssystem, bei dem wir Flexibilität und Einfachheit in den Vordergrund stellen.

Darüber hinaus haben wir die Altersversorgung über alle Konzerngesellschaften zentral organisiert, damit können wir alles rund um die Altersversorgung kompetent beantworten.

Zitat Ute Berndl
Das Betriebsrentenstärkungsgesetz gibt viele richtige Impulse. Das befürworten wir nicht nur als Produktanbieter, sondern auch aus Überzeugung als Arbeitgeber.
Zitat Ute Berndl

Dr. Markus Nitsche: Der Gesetzgeber hat den Willen, die betriebliche Altersversorgung populärer zu machen. Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz sind nun Vorschriften wie etwa der verpflichtende Arbeitgeberzuschuss Gesetz geworden. Wie haben Sie sich darauf eingestellt?

Ute Berndl: Das Betriebsrentenstärkungsgesetz gibt viele richtige Impulse. Das befürworten wir nicht nur als Produktanbieter, sondern auch aus Überzeugung als Arbeitgeber.

Bei uns gibt es seit jeher eine Beteiligung des Arbeitgebers, mindestens in Form der Weitergabe eingesparter Sozialversicherungsbeiträge. Da für uns eine solide Altersversorgung der Mitarbeiter eine Selbstverständlichkeit darstellt, bieten wir, wie bereits erwähnt, neben den Arbeitgeberbeiträgen eine breite Auswahl von Produkten zur Eigenvorsorge. Für uns bedeutet diese Regelung daher keine zusätzliche Belastung. Wir haben, wie andere Arbeitgeber, die Arbeitgeberbeiträge gezahlt haben, unsere tarifvertraglichen Regelungen sowie Betriebsvereinbarungen vor dem Hintergrund des Betriebsrentenstärkungsgesetzes gesichtet. Wo dies erforderlich war, haben wir die arbeitsrechtlichen Grundlagen angepasst oder werden dies in der vorgegebenen Frist noch umsetzen. 

 

Artikel vom 15.05.2019 | Mehr wissen! Newsletter 2019/02

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